Wie der Lapislazuli in der Natur entsteht

Lapislazuli ist ein Gestein metamorphen Ursprungs – das bedeutet ganz einfach gesagt, wenn Gesteine durch hohen Druck und große Hitze tief in der Erdkruste umgewandelt werden. In diesem Prozess bildet sich das blaue Mineral Lazurit, das dem Lapislazuli seine charakteristische Farbe verleiht. Oft sind auch weiße Calcit-Adern und goldener Pyrit enthalten, die dem Stein sein einzigartiges Funkeln verleihen.
Bedeutende Vorkommen finden sich vor allem in Afghanistan.
Die Geschichte des Lapislazuli kurz und verständlich erklärt
Lapislazuli gehört zu den ältesten und bedeutendsten Schmuck- und Heilsteinen der Menschheit.
Bereits im alten Ägypten wurde er hoch geschätzt – als Symbol für Himmel, Unsterblichkeit und göttliche Weisheit. Pharaonen ließen ihn in Amulette, Grabmasken und Schmuck einarbeiten, und auch das weltberühmte Totenhemd des Tutanchamun war mit Lapislazuli verziert.
Auch im Mittelalter fand der Lapislazuli Verwendung: Die Äbtissin und Heilerin Hildegard von Bingen schrieb ihm schützende und heilende Kräfte zu – besonders bei seelischen Leiden und zur Stärkung des Geistes.
Sogar in der Kunst hatte der Stein einen besonderen Platz: In feinster Pulverform diente Lapislazuli als kostbares Pigment „Ultramarinblau“, das über Jahrhunderte hinweg in Ikonenmalerei und Renaissancegemälden verwendet wurde – wertvoller als Gold.
Was der Lapislazuli für dich bedeuten kann

In Lebensphasen der radikalen Erneuerung, der Umwandlung und der Transformation – in denen du loslassen möchtest – ist der Lapislazuli ein wertvoller Begleiter. Er kann dich dabei unterstützen, eine Entscheidung zu treffen: heraus aus der Unzufriedenheit, hinein in eine neue Form des Lebens, die du dir wünschst und die deinem Selbst wieder mehr entspricht.
Er gilt als Stein der Freundschaft und unterstützt dich dabei, „Herrscher im eigenen geistigen Reich“ zu sein. Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit sowie innere Treue und Verlässlichkeit sind Werte, die durch ihn verstärkt oder unterstützt werden. Lapislazuli hilft dir, dich selbst so anzunehmen, wie du bist, und unterstützt dich dabei, Konflikte sachlich zu meistern. Er kann dir DEINE innere Wahrheit offenbaren und die Fähigkeit, diese offen zu äußern.
Auf der körperlichen Ebene können Beschwerden von Hals, Kehlkopf und Stimme gelindert und die zugrunde liegenden Muster bewusst gemacht werden. Er kann günstig auf deinen Blutdruck sowie ausgleichend auf dein Hormonsystem wirken.
Ich selbst trage ihn sehr gerne, wenn ich merke ich laufe im Autopilot. Wenn ich wieder mehr mit meinen Emotionen in Kontakt sein möchte. Gerade in Zeiten in denen viel los ist, sind oft so viele andere Dinge wichtiger. Mit dem Lapislazuli, komme ich leichter wieder mit mir in Kontakt, und kann mein Inneres bewusster wahrnehmen und annehmen was kommt.
Passende ätherische Öle zum Lapislazuli
Wenn du den Lapislazuli mit ätherischen Ölen kombinieren möchtest, eignen sich hier besonders Lavendel, Sandelholz oder Zitronengras. Diese Düfte harmonieren perfekt mit seiner Klarheit und der Ausrichtung auf dich. Ob durch Handinhalation, im Diffusor oder verdünnt mit einem Träger-Öl auf die Haut (z.B. dem Halsbereich) aufgetragen – die Kombination von Lapislazuli und diesen ätherischen Ölen kann dein Wohlbefinden und deinen persönlichen Prozess auf vielfältige Weise sanft unterstützen.
Sollten sich, nach all diesen Informationen, in dir noch offene Fragen befinden, dann schreibe mir gerne, oder vereinbare einen Termin!
Alles Liebe!
Deine Tanja

Quellenangaben: Die oben beschriebenen Entstehungsangaben stammen aus den Unterlagen meiner Steinheilkundeausbildung nach Michael Gienger und wurden ergänzt aus den Werken „Die Steinheilkunde“ und „Lexikon der Heilsteine“. Die beschriebenen Wirkungsweisen stammen teils aus meiner eigenen Erfahrung, aus meinem Ausbildungsinhalt als auch ergänzend aus den genannten Werken.
Haftungsausschluss: Die beschriebenen Wirkungen von Heilsteinen basieren auf Überlieferungen und Erfahrungen der modernen Steinheilkunde. Sie ersetzen keine medizinische oder therapeutische Behandlung.


